Gedichte und Nettes



Welch ein Leben

Halina zeigt ihrem neuen rumänischen Freund Aurelio ihre Heimatstadt. Ein Dackel-Spaziergang weiter



Der Sonntagsspaziergang

Schnüffel hier und schnüffel dort, plötzlich ist der Dackel fort.  Hat erspäht ein Hasenohr, aus dem Busch, da lugt´s hervor

  Es hilft kein Rufen und kein Schrei, das Dackeltier - das rennt vorbei. Verschwindet dann im Walde schnell, laut hört man eifriges Gebell.

 Da steht man nun und kann´s nicht fassen, das Dackeltier - das kann´s nicht lassen. Dreht im Walde seine Runden, Frauchen wartet manchmal Stunden.

 Drum merk es dir gar bald, willst mit dem Dackel in den Wald, pack dir einen Rucksack fein, Brot und Wasser müssen rein.

 Auch ein Klappstuhl kann nicht schaden, so kannst du in der Sonne baden. Fällt jedoch der üble Regen, ist ein Schirm der wahre Segen.

 Darfst den Spaten nicht vergessen, im Fuchsbau hat mancher schon gesessen. Kannst du dann nicht alles tragen, so nützt dir sehr ein kleiner Wagen.

 Nimm dir auch ein Buch noch mit, das hält dich wach und geistig fit. Genieße nun die freie Zeit, denn der Dackel ist noch weit.

 Und, nach vielen Seiten lesen, kommt dann an, der kleine Besen. Schuldbewusst, mit treuem Blick, siehst du wohl, - ich bin zurück !

 Ist es doch dein Dackeltier, das verschafft hat Pause dir - Willst den Besen niemals tauschen, bist eben doch das beste Frauchen.

 Astrid Baumgart / Ingrid Demmerle   veröffentlicht im Dachshund 6/2010