Gedichte und Nettes


Strolchi erzählt aus seinem Leben..

Heute möchte ich euch eine kleine Anekdote aus meiner Welpenzeit erzählen. Ich war so ca. 12-14 Wochen alt. Jeden Samstag ging mein Frauchen mit mir zur Hundeschule. Wir waren alle ca. gleich alt, jedoch unterschieden wir uns in Größe und Gewicht enorm. Manche hatte ewig lange Beine und waren hoch wie ein Kirchturm, zumindest aus meiner Dackelperspektive. Also wie gesagt es war wieder Samstag, Hundeschule. Es stand vor dem Üben ein gemeinsamer Spaziergang durch die Wiesen am Programm. Echt nicht schlecht so mit den ganzen Hundekumpels durch die Gegend schnüffeln. Ich stapfte ganz in die Gerüche versunken so durch die Gräser und war ganz auf mich konzentriert als plötzlich so ein langbeiniges weißes Ungeheuer auf mich zustürmte und mir mit der Schnauze von der Seite einen solchen Stupser gab, dass ich die Böschung runter rollte. Das dauerte ewig bis ich wieder auf meine kurzen Beinchen kam und dann brannte es ganz fürchterlich an meinem noch nackigen kleinen Dackelbauch- echt schrecklich. Ich jaulte laut los und mein Frauchen kam die Böschung heruntergestürzt und holte mich aus diesem Feuer das um mich brannte raus. Sie sagte das sind Brenneseln, ja was weiß den ich , jedenfalls will ich mit solchen Dingern vorerst nicht mehr in Berührung kommen. Mein Frauchen tröstete mich und blies kalte Luft an mein Bäuchlein, so war nach einiger Zeit die Welt für mich wieder in Ordnung und ich rannte wieder mit den anderen los. Vor dem weißen Ungeheuer nahm ich mich aber sehr in Acht, wenn ich die sah, war ich weit weg.

Gott sei Dank hat mein Frauchen ja unsere Dackelschule gefunden und jetzt machen die Samstage mit den anderen Dackeln trotz lernen richtig Spaß. Allerdings hat sich mein Frauchen ja nun diesen blöden BHP-Kurs in den Kopf gesetzt, naja wollen mal sehen, ich glaube, ich mache mit, wenn ich ihr damit eine Freude machen kann, glaube ich jetzt mal so, sie macht ja auch alles für mich, wird schon nicht so schlimm werden, hoffe ich.

Übrigens heute sind mir die Brennesseln egal, da sause ich durch ohne Probleme ich bin jetzt ja schon ein richtiger Kerl.

So das war ein kleiner Bericht aus meinem noch jungen Dackelleben  


Isidor von der Martinskirche !!!

Vor einem Jahr hat uns die 1.Vorsitzende der Sektion Altötting/Mühldorf zu ihrer Zuchtschau eingeladen.

Isidor und meine Familie waren davor noch nie auf einer Zuchtschau wir wussten gar nicht was auf uns und Isidor zukommt.

Wir hatten keine Ahnung wie man läuft den Hund in Stand bringen sollte oder sonstiges nach dem mein Mann die erste Runde mit Isidor gelaufen ist bekam Isidor von dem damaligen Richter Dirk Topel ein V in diesem Moment wussten wir gar nicht was das jetzt bedeutet erst als uns ein Mitglied der Sektion im schönen Dialekt sagte,  Jetzt müsst ihr do bleibm bis zum Schluss.Für  den Sieg hat es an diesem Tag aber nicht gereicht dennoch unser Fieber für Zuchtschauen war geweckt.Von  März bis November 2018 waren wir viel auf Zucht und Spezialausstellungen  unterwegs. Isidors  Erfolge stiegen von mal zu mal es folgten Formwerte wie V1,VDH-CAC,DTK-CAC,BOB und unser absolutes Highlight im Oktober der Landessieger in Ingolstadt. Das Jahr endete damit das wir die Ahnentafel vom Zuchtbuchamt DTK aus Duisburg zurück bekamen und somit unser Isidor zur Zucht zugelassen ist.Im Februar 2019 war es dann wieder Zeit für die Zuchtschau Altötting/Mühldorf was für uns eine große Freude war daran teilzunehmen und immer wieder teilzunehmen schließlich begann dort unsere Zuchtschau Reisen. Wir hatten gar keine Erwartung an diesem Tag es war eher Freude wieder da zu sein, Spaß zu haben,nette Gespräche zu führen, Freunde treffen. Mein Mann und Isidor bereiteten sich auf den ersten Lauf vor. Die  beiden hinterließen einen guten Eindruck bei dem Richter Georg Lang und bekamen den Formwert V. Herr Lang hatte an diesem schönen Sonntag alle Hände voll zu tun bei 50 Hunden. Am Nachmittag war es dann soweit es ging in die heiße Phase um den schönsten Kurzhaardackel zu krönen Isidor und mein Mann hatten die Ruhe Weg mein Sohn und ich drückten fleißig die Daumen für Isidor. Nach ein paar Runden laufen im Ring entschied sich Herr Lang für unseren Isidor die Freude war groß. Nachdem auch die anderen Haararten gekrönt wurden sowie auch schönster Puppy, schönster Jüngster,schönster Jugend, schönster der Haararten und  sowie schönster Veteran ging es jetzt noch um den Tagessieger also nochmal laufen hieß es für meinen Mann und Isidor aber auch präsentieren und den Hund in den Stand bringen. Herr Lang hatte es bei 7 wunderschöne Dackel die alle eine gute Figur machten nicht leicht sich zu entscheiden. Nach kurzer Zeit sagte Herr Lang er hat schon einen Hund im Auge und lief wiederum kurz hin und her schaute sich noch einmal alle Dackel genau an und ging dann zu meinem Mann und Isidor und gratulierte zum Tagessieg. Wir waren überrascht und auch voller Freude Isidor ist eine Bereicherung für unsere Familie und wir sind dankbar diesen tollen Hund zu haben.     


Vor 5 Jahren kam Juno zu uns, eigentlich "Inka vom Rosengarten". 

Sie hat uns von Anfang an viel Freude bereitet, wenn sie auch als Welpe jeden Schuh auf Haltbarkeit und Nahrungstauglichkeit getestet hat. Sie ist ein sehr lieber Hund, ein Familienhund und auch sehr kinderlieb. Verleugnen kann sie ihren Jagdtrieb allerdings nicht: Kein Igel und kein Jungvogel, der gerade seinen ersten Flugversuch unternimmt, sind vor ihr sicher. Schimpft man sie dann ob ihrer "Schandtaten", räumt sie schuldbewusst, aber zögernd und etwas unwillig das Feld.

Schwierig und etwas lustig gestaltete sich nur ein Kapitel der Hundeerziehung: Die Gewöhnung eines sehr familiennahen Hundes an ein artgerechtes, optimales Futter. Es ist uns mit Hilfe von verschiedenen Spielgeräten gelungen, ihr den Akt der Nahrungsaufnahme interessant zu gestalten. Oft frisst sie auch lieber aus der Hand als aus der Schüssel. Was beim üben auf dem Hundeplatz unserer Sektion sehr von Vorteil ist. 



Welch ein Leben

Halina zeigt ihrem neuen rumänischen Freund Aurelio ihre Heimatstadt. Ein Dackel-Spaziergang weiter



Der Sonntagsspaziergang

Schnüffel hier und schnüffel dort, plötzlich ist der Dackel fort.  Hat erspäht ein Hasenohr, aus dem Busch, da lugt´s hervor

  Es hilft kein Rufen und kein Schrei, das Dackeltier - das rennt vorbei. Verschwindet dann im Walde schnell, laut hört man eifriges Gebell.

 Da steht man nun und kann´s nicht fassen, das Dackeltier - das kann´s nicht lassen. Dreht im Walde seine Runden, Frauchen wartet manchmal Stunden.

 Drum merk es dir gar bald, willst mit dem Dackel in den Wald, pack dir einen Rucksack fein, Brot und Wasser müssen rein.

 Auch ein Klappstuhl kann nicht schaden, so kannst du in der Sonne baden. Fällt jedoch der üble Regen, ist ein Schirm der wahre Segen.

 Darfst den Spaten nicht vergessen, im Fuchsbau hat mancher schon gesessen. Kannst du dann nicht alles tragen, so nützt dir sehr ein kleiner Wagen.

 Nimm dir auch ein Buch noch mit, das hält dich wach und geistig fit. Genieße nun die freie Zeit, denn der Dackel ist noch weit.

 Und, nach vielen Seiten lesen, kommt dann an, der kleine Besen. Schuldbewusst, mit treuem Blick, siehst du wohl, - ich bin zurück !

 Ist es doch dein Dackeltier, das verschafft hat Pause dir - Willst den Besen niemals tauschen, bist eben doch das beste Frauchen.

 Astrid Baumgart / Ingrid Demmerle   veröffentlicht im Dachshund 6/2010